01.08.2010

Da Deutschland Messestandort Nr. 1 ist und es auch zukünftig bleiben will, stellen die Weichen für die Weiterentwicklung der Messelandschaft Innovationen und neue Trends. Dazu gehört Ethno-Marketing, das sich mit den ethnischen Zielgruppen beschäftigt. Der Enthomarkter verlässt sich nicht auf die Konzepte der interkulturellen Kompetenz sondern auf eine solide Untersuchung des spezifisch ethnischen Konsumtions- und Rezeptionsverhalten. Es gibt auch eine Ethno-Marketing-Messe ...

15.06.2010

Unter interkulturellen Kompetenz versteht man ein erfolgreiches Agieren mit und in unterschiedlichen Kulturen. Man spricht auch gerne vom "Multikulti", nur so einfach und automatisch zu "installieren" ist es nicht ...

29.11.2009

Hört sich gut. Zum Erzählen. Insbesondere wenn man über interkulturelle Kompetenz spricht. Und diese eintrainieren will. Bei den anderen selbstverständlich. Auch wenn die Trainings zur Interkulturellen Kommunikation nicht mehr das Neuste unter den Trainingstrends sind, bleiben sie immer noch als eine gute Trainerreferenz.

Etwas anders ist es mit dem Umsetzen. Eine erfolgreiche Agierung mit den Menschen aus den anderen Kulturkreisen funktioniert in der Regel nicht. Wenn man unter Agierung gemeinsame Arbeit, gemeinsame Unternehmen und nicht nur Freizeitaktivitäten versteht. Dort, wo man sich im Alltag begegnet. Denn der Alltag aktiviert kulturelle Muster.

Die Herausforderung ist hier nicht, die Unterschiede wahrzunehmen und anzusprechen, so wie es oft in den interkulturellen Trainings betont wird. Das Problem ist, dass man öfters diese Unterschiede nicht merkt. Um die nicht bescheid weiß und daher verblüfft über Verhaltensweisen reagiert. Und gemeint sind nicht die harmlosen Details, die oft zu ernsthaften Angelegenheiten inszeniert werden, wie zum Beispiel die Begrüßung oder Knigge am Tisch.

Wenn man an internationalen Projekten in interkulturellen Teams arbeitet, wie oft zum Beispiel im  Messebau der Fall ist, fängt bereits die Projektplanung mit einer Verzerrung: Sie wird meistens aus einem Kulturkreis heraus entworfen. Und auch die Feedback-Schleifen sowie Optimierungsphasen werden aus einem Kulturkontext durchgeführt. Im besten Fall kommt es zu einer Gegenüberstellung. Nur was dann genau gegenübergestellt wird?

Es fällt immer nämlich sehr sehr schwer, das Kultur Determinierende auf den Punkt zu bringen. Es ähnelt einer unbewussten Kompetenzen, die man tagtäglich einsetzt, die man aber nicht benennen kann.